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Michael Mendl ist nicht nur einer
der erfahrensten Schauspieler Deutschlands, sondern ohne Zweifel auch
einer der markantesten. Nach seiner Ausbildung an der Essener Folkwang
Schauspielschule ist Mendl, der aus Lünen stammt, lange Jahre am Theater
engagiert, darunter das Schauspielhaus Hamburg, die Kammerspiele
München, das Residenztheater München, die Salzburger Festspiele oder die
Volksbühne Berlin. Erst relativ spät entdeckte ihn das Fernsehen.
Inzwischen lieh er den berühmtesten Männern unserer Geschichte sein
Gesicht: Goethe, Papst Johannes Paul II. oder Willy Brandt. Daneben
kennt man ihn aus diversen TV-Klassikern wie dem „Tatort", dem
NDR-Stahlnetz „Das gläserne Paradies", Dieter Wedels „Schattenmann",
Oliver Storz´ „Im Schatten der Macht", für den Michael Mendl 2004 die
Goldene Kamera entgegen nehmen konnte sowie aus unzähligen
Einzelstücken.
Hervorheben lässt sich auch das Doku-Drama „Deutschlandspiel" über den
Mauerfall von Hans-Christoph Blumenberg, in dem Mendl an der Seite von
Sir Peter Ustinov spielte, oder auch „Kelly Bastian" mit Dagmar Manzel
als Petra Kelly und Michael Mendl als Gert Bastian. 2006 war Michael
Mendl in „Karol Wojtyla – Geheimnisse eines Papstes" zu sehen. |
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Zudem trat Mendl immer wieder sowohl in deutschen als auch in
internationalen Kinoproduktionen auf, so z.B. in Leise Schatten
(R: Sherry Horman, 1991), Kleine Haie, (R: Sönke Wortmann, 1991),
14 Tage lebenslänglich (R: Rolando Suso Richter, 1996), wofür
er den Bayerischen Filmpreis erhielt, in dem polnischen Film Weiser
Davidek (R: Wojciech Marczewski,1999), So weit die Füße tragen
(R: Hardy Martins, 2000), Der Stellvertreter (Amen R:
Constantin Costa-Gavras, 2001), in Nowhere’s Land (R: Tayfun
Pirselimoglu, 2001) oder in dem Aufsehen erregendem Film Der
Untergang (R: Oliver Hirschbiegel, 2004. Auch in den Kinofilmen
Schlafes Bruder (R: Joseph Vilsmaier, 1994), Der Henker (R:
Simon Aeby, 2004) und zuletzt Barfuss (R: Til Schweiger, 2005)
überzeugte Michael Mendl. |