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„Der Film kann die Welt nicht
verändern oder verbessern,
er kann aber Stimmung
schaffen“.
Dieser Satz Bernhard Wickis
soll Grundsatz unserer Bemühungen sein, um mitzuhelfen, ein
menschlicheres Klima in dieser Welt herbeizuführen.
„Der Bernhard Wicki Filmpreis
Die Brücke – Der Friedenspreis des Deutschen Films“ würdigt
künstlerische Arbeiten, die Brücken schlagen, wo andere Gräben
aufreißen. Er soll wegweisend für junge Künstler sein, sich mehr an
Filmen, die sich durch Inhalte und filmische Kraft auszeichnen, zu
orientieren, als an Effekten und Marketing.
Der 2002 zum ersten Mal vergebene Preis steht unter der Schirmherrschaft
von Herrn Staatsminister Erwin Huber.
In unserer multinationalen
Gesellschaft, in der Ausgrenzungen an der Tagesordnung, in der Filme wie
Die Brücke und Das Spinnennetz von erschreckender
Aktualität sind, will der Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds e.V. besonders
jungen Menschen über das Medium Film Orientierungshilfen geben für ihre
Identitätsbildung und Willensentscheidung gegen jegliche Gewalt und
Verfolgung von Menschen anderer geistiger Prägungen. Dazu hat er
erstmals 2003 die „Jugendkinotage Die Brücke“ unter der Schirmherrschaft von Herrn
Staatssekretär Karl Freller in Kooperation mit dem Ministerium für
Unterricht und Kultus und dem Kulturreferat der Stadt München ins Leben
gerufen. Die Heranwachsenden sind die Zukunft unseres Landes. Sie
gestalten eines Tages sein geistiges, soziales, künstlerisches und
politisches Klima.
Was gibt es Wichtigeres, als sie hinzuführen an ein besseres Verständnis
von Demokratie und Rechtsstaat.

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Zweck des Bernhard Wicki
Gedächtnis Fonds e.V.
ist die
Förderung von Bildung, Toleranz und Völkerverständigung, basierend auf
dem filmischen Vermächtnis von Bernhard Wicki und seinen Inhalten.
Insbesondere die Förderung von Kunst und Kultur auf dem Gebiet des
gesellschaftlich besonders engagierten, für Toleranz und Menschenrechte
werbenden Films.
Diese Förderung besteht zum einen aus einem
Projekt-Zuschuss, den der Fonds einmal jährlich an Filmschaffende
vergibt, die für ihre vorangegangene Arbeit mit dem „Bernhard Wicki
Filmpreis Die Brücke – der Friedenspreis des Deutschen Films “
ausgezeichnet werden. Der Satzungszweck wird zum anderen verwirklicht
durch die Organisation und Durchführung der „Jugendkinotage Die Brücke“.
Sie sollen die Basis schaffen für ein besseres Miteinander und zum Forum
aktiver lebendiger Kommunikation werden.
Die Gründungsmitglieder
Elisabeth Wicki-Endriss
Dr. Heike Maria Kunstmann /
Managerin
Gunter Fette / Rechtsanwalt
Prof. Jürgen Haase /
Vorstandsvorsitzender Provobis
Dr. Hans Peter Halmburger /
Steuerberater
Eberhard Hauff / Filmfest
München
Steffen Kuchenreuther /
Präsident der Spitzenorganisation der
Filmwirtschaft
Fritz Pressmar / Kinotheater
Jürgen Schau / Managing
Direktor Columbia Tri Star Deutschland
Ulrich Scheele /
Entertainment Media / Deutscher Videopreis
Dr. Heinz Ungureit / ehemals
Leiter des Fernsehspiel ZDF
Die Ehrenmitglieder
Klaus Maria Brandauer
Ulrich Mühe
†
Armin Mueller-Stahl
Maximilian Schell
Franz Seitz †
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Es gibt gute Portraits über Bernhard Wicki.
Aber deren Schwerpunkte gelten mehr seinem filmischen Oeuvre. Ich wollte
Facetten von ihm zeigen, die dem Zuschauer bislang nicht so geläufig
waren, den Menschen hinter der Filmlegende, den Menschen im Kontext mit
der Zeitgeschichte. Erstaunlich ist, dass man anhand von dieser einen
Persönlichkeit eigentlich die ganzen Umwälzungen, die Rotationen im
letzen Jahrhundert beschreiben kann. Und ich wollte seine daraus
resultierenden Prägungen aufzeigen. Nicht nur die der Erfahrungen aus
dem KZ Sachsenhausen, sondern auch die Prägungen aus der Kindheit. Die
Prägung, als ihn ein Lehrer mit Poesie bekannt gemacht hat. Oder die
Begegnung mit Fotografie.
Elisabeth Wicki-Endriss |
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